• Alt und Unverzagt – Frauen erzählen Geschichte Podcast

    „In der Welt unterwegs“, Zu Besuch bei der interkulturellen Trainerin Béatrice Hecht-El Minshawi

    Dr. Beatrice Hecht- El Minshawi (*1947) ist eine Reisende, Wanderin zwischen verschiedenen Kulturen. 1968 – mitten im Krieg – ging sie als Krankenschwester nach Vietnam, behandelte Napalm Opfer und war selbst von dem Entlaubungsgift Agent Orange betroffen, das die US-Amerikaner versprühten. Später arbeitete sie für den deutschen Entwicklungsdienst – unter anderem in Afghanistan – und bereitete deutsche Firmenmitarbeiterinnen auf ihre Tätigkeit im Ausland vor. In zahlreichen Büchern hat sie über ihre Reisen, kulturelle Vielfalt und mögliche Missverständnisse geschrieben. In unserem Gespräch erzählt die 79-Jährige auch vom Aufwachsen in Armut, ihre frühe Verantwortung für die jüngeren Geschwister, von der adeligen Herkunft ihrer Mutter und dem sich Fremdfühlen an der Universität.

    www.interkultur.info

    Beatrice Hecht-El Minschawi: Nichts wird den Frühling aufhalten – Erinnerungen in Prosa und Lyrik, Kellner Verlag 2026

    Das Gespräch habe ich im Juni 2026 geführt.

    „In der Welt unterwegs“, Zu Besuch bei der interkulturellen Trainerin Béatrice Hecht-El Minshawi

    Dr. Beatrice Hecht- El Minshawi (1947) ist eine Reisende, Wanderin zwischen verschiedenen Kulturen. 1968 – mitten im Krieg – ging sie als Krankenschwester nach Vietnam, behandelte Napalm Opfer und war selbst von dem Entlaubungsgift Agent Orange betroffen, das die US-Amerikaner versprühten. Später arbeitete sie für den deutschen Entwicklungsdienst – unter anderem in Afghanistan – und bereitete deutsche Firmenmitarbeiterinnen auf ihre Tätigkeit im Ausland vor. In zahlreichen Büchern hat sie über ihre Reisen, kulturelle Vielfalt und mögliche Missverständnisse geschrieben. In unserem Gespräch erzählt die 79-Jährige auch vom Aufwachsen in Armut, ihre frühe Verantwortung für die jüngeren Geschwister, von der adeligen Herkunft ihrer Mutter und dem sich Fremdfühlen an der Universität.

    www.interkultur.info

    Beatrice Hecht-El Minschawi: Nichts wird den Frühling aufhalten – Erinnerungen in Prosa und Lyrik, Kellner Verlag 2026

    Das Gespräch habe ich im Juni 2026 geführt.

    „Für die Demokratie auf die Straße gehen“ – Zu Besuch bei Anna Ohnweiler, Mitgründerin von „Omas gegen Rechts“

    Für Anna Ohnweiler (*1950) ist „Omas gegen Rechts“ eine Haltung, die für Vielfalt, Gemeinsamkeit und Gerechtigkeit steht.  2018 hat sie die Bewegung mit einer Facebook-Gruppe in Deutschland initiiert, weil sie ein Zeichen gegen die zunehmende Spaltung und Hetze setzen wollte.  Inzwischen sind es landesweit 100.000 „Omas“, die für das Grundgesetz und die Zukunft ihrer Enkel demonstrieren.  Anna Ohnweiler ist Lehrerin und kam 1979 als 29-Jährige mit ihrer kleinen Tochter aus Siebenbürgen/Rumänien nach Westdeutschland. In dem Podcast berichtet sie von ihren Eltern, die als Zwangsarbeiter nach dem 2. Weltkrieg in die Sowjetunion deportiert wurden. Sie erzählt über das Dorfleben in Siebenbürgen, Roma-Hochzeiten, Witze über das kommunistische Regime und was all diese Erfahrungen mit ihrem heutigen politischen Engagement zu tun haben. 

    Das Gespräch habe ich im Mai 2026 geführt. 

    „Das Leben als Text“ – Zu Besuch bei der Literaturwissenschaftlerin Helga Grubitzsch

    Für Prof. Dr. Helga Grubitzsch (*1943) ist Schreiben ein Prozess der Selbstermächtigung, der neue Perspektiven auf die Gegenwart, aber auch die Vergangenheit eröffnen kann. Mit 60 beendete die Literaturwissenschaftlerin ihre Lehrtätigkeit an der Universität Paderborn und bietet erfolgreich Schreibgruppen und Seminare zum (biografischen) Schreiben an. Bei Kaffee und Kuchen erzählt sie über ihre frühe, glückliche Kindheit im Wald, die häufigen Orts- und Schulwechsel und ihr Gefühl, nicht dazu zu gehören. Sie betont, wie wichtig ihr Engagement in der Frauenbewegung für ihre persönliche Entwicklung war. Sie freut sich, dass Bella Donna, ein feministischer Bildungsort in Bremen, bis heute in der Stadt präsent ist.  Wir reden auch über Abschiede, Krankheit und Sterben und darüber, warum der „Friedwald“ ein guter letzter Ort sein kann. 

    Helga Grubitzsch (Hrsg): Wagnis des Lebens – Eine biografische Suche nach den Spuren der NS-Zeit (Kellner Verlag 2022)

    Das Gespräch habe ich im November 2025 geführt

    Das Leben als Text – Zu Besuch bei der Literaturwissenschaftlerin Helga Grubitzsch

    Für Prof. Dr. Helga Grubitzsch (*1943) ist Schreiben ein Prozess der Selbstermächtigung, der neue Perspektiven auf die Gegenwart, aber auch die Vergangenheit eröffnen kann. Mit 60 beendete die Literaturwissenschaftlerin ihre Lehrtätigkeit an der Universität Paderborn und bietet erfolgreich Schreibgruppen und Seminare zum (biografischen) Schreiben an. Bei Kaffee und Kuchen erzählt sie über ihre frühe, glückliche Kindheit im Wald, die häufigen Orts- und Schulwechsel und ihr Gefühl, nicht dazu zu gehören. Sie betont, wie wichtig ihr Engagement in der Frauenbewegung für ihre persönliche Entwicklung war. Sie freut sich, dass Bella Donna, ein feministischer Bildungsort in Bremen, bis heute in der Stadt präsent ist.  Wir reden auch über Abschiede, Krankheit und Sterben und darüber, warum der „Friedwald“ ein guter letzter Ort sein kann. 

    Helga Grubitzsch (Hrsg): Wagnis des Lebens – Eine biografische Suche nach den Spuren der NS-Zeit (Kellner Verlag 2022)

    Das Gespräch habe ich im November 2025 geführt

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